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Wohnraumlüftung
Wie Sie richtig und energie­effizient lüften

Die neuen Häuser – zu „dicht" zum Lüften. Wenn Sie 10 x in eine durchsichtige Plastik­tüte blasen, dann sehen Sie: die Tüte wird innen feucht – und sie bleibt feucht, wenn Sie nicht wieder Luft hinein­strömen lassen.

Die neuen Häuser – zu „dicht" zum Lüften. Wenn Sie 10 x in eine durchsichtige Plastik­tüte blasen, dann sehen Sie: die Tüte wird innen feucht – und sie bleibt feucht, wenn Sie nicht wieder Luft hinein­strömen lassen.

Bei neu gebauten Häusern passiert genau das: denn sie sind aufgrund der heute vor­geschriebenen Bau­weise extrem dicht. Das ist schön und gut, gerade für die Heiz­kosten. Problematisch wird es erst, wenn die zu hohe Luft­feuchtigkeit im Haus verbleibt. Denn die Folgen sind gesundheits­gefährdende Haus­staub­milben, Schimmel­pilze und sogar Feuchtigkeits­schäden oder Schimmel­angriffe auf die Haus­substanz. Um zu hohe Luft­feuchtigkeit und die Negativ­folgen zu vermeiden, muss die überflüssige Feuchtigkeit aus dem Haus entweichen. Dafür reicht herkömmliches Lüften durch Öffnen der Fenster nicht aus. Wenn gründlich, regelmäßig und mehrmals am Tag gelüftet wird, kühlt der Wohn­bereich unter großen Verlusten an Heiz­energie aus und darüber hinaus herrscht ständig Durchzug.

R+F Optiline Lüftungsgerät

Gesundes Raumklima, optimal gelüftet, mit Wärme­rück­gewinnung. Mit dem R+F Optiline Lüftungs­gerät müssen Sie sich um das gesunde Maß an Luft­feuchtigkeit und Frisch­luft für Bewohner und Haus­substanz keine Gedanken mehr machen. Denn bevor die Frisch­luft über ein Rohr­system in die einzelnen Wohn­räume verteilt wird, wird sie gefiltert und vor­gewärmt. Und mit der Abluft, die aus den Nutz­räumen ent­nommen wird, werden gleichzeitig auch Rauch, Gerüche und gesundheits­schädliche Stoffe sicher nach draußen abgeleitet. Besonders komfortabel ist, dass die R+F Optiline Lüftungs­geräte mittels eines Hygro­stats selbst erkennen, wenn mehr Feuchtigkeit auftritt, z. B. durch Duschen, Kochen, Gäste, oder dass die Zufuhr zu trockener Luft im Winter durch eine automatische Regelung des Luft­volumen­stroms vermieden wird.

Hauptfunktionen

Die Hauptfunktionen der R+F Optiline Lüftungs­geräte können Sie standort­unabhängig für Ihr gesamtes Haus steuern – von jedem Zimmer aus. Denn das Gerät bietet eine benutzer­freundliche Funk­fernsteuerung serienmäßig*:

  • Wochenprogrammierung – damit stellen Sie den Luft­volumen­strom und Zeiten ein, die genau zu Ihren Lebens­gewohnheiten passen
  • Variable Luftleistung – wie Sie es angenehm finden
  • Sommermodus – durch die Abschalt­automatik für den Wärme­tauscher vermeiden Sie im Sommer ein zusätzliches Auf­heizen der Räume, wenn die Außen­temperatur über der von Ihnen eingestellten, gewünschten Temperatur liegt

* Arbeitsbereich von 100 m im freien Feld

Funktionsweise Rotations­wärme­tauscher

Ein technisches Highlight des R+F Optiline Lüftungs­geräts APRV 5 ist der Rotations­wärme­tauscher. Er überträgt die Wärme der Ab­luft auf die Zu­luft und zwar mit einem Wärme­bereit­stellungs­grad von über 80 %. Darüber hinaus sorgt er auch dafür, dass zu jeder Jahres­zeit eine optimale Raum­luft­feuchte im Wohn­raum vorhanden ist. Im Sommer wird über­schüssige Feuchte entzogen und nach draußen abgegeben. Im Winter, mit seiner verstärkt trockenen Luft, wird Feuchtigkeit über die Zu­luft zugeführt. Ein Rotations­wärme­tauscher benötigt keinen Kondensat­ablauf und arbeitet bis -20 °C Außen­temperatur ver­eisungs­frei.

Kreuz-Gegen­strom­wärme­tauscher

Die R+F Optiline Geräte APV 3, APV 5, APH 5 und APH 8 sind mit einem Kreuz-Gegen­strom­wärme­tauscher aus­gestattet. Neben dem geringen Druck­verlust führt der Wärme­austausch dazu, dass Heiz­kosten verringert werden können. Durch die neueste Elektronik-Ventilatoren­generation wird der elektrische Energie­aufwand gering gehalten. Die Geräte sind einfach über ein Bedien­feld oder Zusatz­steuerung steuerbar.

* APV = vertikale Ausführung, APH = horizontale Ausführung

Funktionsweise Kreuz-Gegen­strom­wärme­tauscher

Die Ab- und Außen­luft wird gefiltert und strömt danach durch den Kreuz-Gegen­strom­wärme­tauscher. Die kalte Außen­luft nimmt im Kreuz-Gegen­strom­wärme­tauscher die Energie der Ab­luft auf und wird als vorgewärmte Zu­luft in die Räume eingebracht. Die Ab­luft wird nach dem Kreuz-Gegen­strom­wärme­tauscher als Fort­luft ins Freie geblasen. Im Kreuz-Gegen­strom­wärme­tauscher wird die Luft durch parallele Platten geführt, sodass zwar Wärme, aber keine Gerüche oder Verunreinigungen übertragen werden, da die Luft­ströme immer voneinander getrennt verlaufen. Durch den Einsatz des Kreuz-Gegen­strom­wärme­tauschers kann ein maximaler Wärme­bereitstellungs­grad von 95 % realisiert werden.

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